Vereinsgeschichte

 

Der 'Norddeutsche Jagd- und Gebrauchshund-Verein' wurde am 23.Mai 1895 als 'Kynologischer Klub' für Nordwest-Deutschland gegründet und in das Vereinsregister zu Hamburg eingetragen. Er hatte sich als Sektion vom 'Zoologischen Verein zu Harburg' abgezweigt, um sich auf dem kynologischen Gebiet weiterzuentwickeln. Interessierte Jäger und Hundeleute fanden in diesem Klub Aufnahme.

 

Nach anfänglichen Spezialprüfungen für Teckel, Foxterrier, Feldjagdsuchen und Klubsuchen, Verkaufssuchen für die, die Interesse an Englischen Vorstehhunden, wie Pointer und Setter, aber auch an Deutschen Vorstehhunden hatten, strebte der Verein immer stärker die Ausbildung und Führung des vielseitigen Jagdgebrauchshundes für die Jagd an.

 

Als einer der ersten Vereine erkannte der heutige 'Norddeutsche' das Erfordernis, dass alle Arbeiten des Jagdhundes, die die Praxis an ihn stellt, einer Prüfung unterzogen werden müssen.

 

So wurden schon bald Gebrauchshund-Prüfungen für jedermann durchgeführt und darüber hinaus, auch schon damals sogenannte Schweißprüfungen angeboten.

 

1899 engagierte sich der Verein im sich damals konstituierenden 'Verband der Jagdgebrauchshund-Vereine', dem heutigen Jagdgebrauchshundverband.

 

Neben Prüfungen für jagdlich geführte Hunde galt das Interesse der Mitglieder ebenso anderen jagdlichen und jagdpolitischen Themen. Es gab Trophäenschauen mit Altersbestimmungen, - zu der Zeit unüblich -. Man organisierte Vorträge zu jagdrelevanten Themen und setzte sich kritisch mit bestimmten jagdlichen Problemen und den schon damals aufkommenden Naturschutzgedanken auseinander,

 

Zwei Weltkriege mit ihren Folgen gingen nicht so spurlos an dem Verein vorüber. Immer wieder galt es, einen neuen Anfang zu machen. Dabei zeigte sich, dass das gemeinsame jagdliche Interesse und die Erkenntnis von der Notwendigkeit, dass gut ausgebildete Jagdhunde für die Jagd unverzichtbar sind, zusammenschweißt und einmal gesteckte Ziele der Sache wegen, überleben lassen.

 

Der Verein schaut auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Diese Vereinsgeschichte bedeutet jedoch auch heute noch für uns, Aufgabe und Verpflichtung, - dass auch wir weiterhin einen Beitrag für eine waid- und tierschutzgerechte Jagd zu leisten haben, indem wir gut ausgebildete Hunde im Jagdbetrieb führen. Die gerechte Jagd ist damals wie heute nur mit einem jagdlich brauchbaren Hund möglich!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einen guten Jagdhund wird man hier zu schätzen gewußt haben. 

© 2015 erstellt von Bettina Merl für den NORDDEUTSCHEN JAGD- UND GEBRAUCHSHUND-VEREIN E.V.

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